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Zweifel an der parteipolitischen Neutralität der Gewerkschaft der Polizei GdP
Darum gilt vor allem für die Funktionäre der Gewerkschaft, daß sie sich
nicht in die Machtkämpfe der politischen Parteien hineinziehen lassen
dürfen. Hier sind einige Auszüge aus Veröffentlichungen im Internet, die
an der parteipolitischen Neutralität der GdP Gewerkschaft der Polizei
Zweifel aufkommen lassen:
Seit Mitte der 80er Jahre war in der Atomindustrie bekannt, daß sowohl an den Behältern, in denen abgebrannte Brennelemente transportiert wurden, wie auch an den Tragwagen der Bahn weit mehr Strahlung gemessen wurde, als zulässig war. Diese Tatsache wurde bis April dieses Jahres verschwiegen. Seitdem vergeht kein Tag, an dem nicht weitere "CASTOR-Pannen" bekannt werden. (...) Auch wir - der Landesbezirk Niedersachsen - haben mit Schreiben vom 26.05.1998 an die Staatsanwaltschaft in Lüneburg Strafanzeige gegen die Betreiber, Kontrollbehörden, politisch Verantwortlichen - namentlich Bundesumweltministerin Angela Merkel sowie ihre Vorgänger im Amte - wegen des Verdachts der Gefährdung nach § 311 StGB, der Körperverletzung gemäß §§ 223 ff. StGB sowie aller in Frage kommenden Delikte gestellt.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach sich für einen «Transport-Konsens» aus. Atomgegner müssten überzeugt werden, dass Castor-Transporte in Zwischenlager noch so lange notwendig seien, bis alle Atomkraftwerke über ausreichende Lagerkapazitäten am eigenen Standort verfügten, erklärte GdP-Chef Norbert Spinrath. Er äußerte die Erwartung, dass Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) bei den Atomgegnern «dafür wirbt, notwendige Transporte ungehindert passieren zu lassen». |
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