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Die Polizeischüler wären für die Berliner Polizei untragbar gewesen, wenn die Untersuchung Anhaltspunkte für Antisemitismus ergeben hätte. Berlin, 19. April 2007. Nach Medienberichten sollen Polizeischüler der Landespolizeischule Berlin Ende Februar 2007 im Unterricht gesagt haben, sie wollen nicht dauernd an den Holocaust erinnert werden. Außerdem sollen Bemerkungen gemacht worden sein, Juden seien reiche Leute. Das hatte bundesweit Empörung ausgelöst, die zu einer offiziellen Untersuchung durch unabhängige Experten geführt hatte. Bei der befragten Schülergruppe gibt es keine antisemitischen oder anderen rechtextremen Einstellungen. Zu diesem Ergebnis kam ein Gutachten unabhängiger Experten der Freien Universität (FU) Berlin. Die Betroffenen können ihre Ausbildung frei von jedem Verdacht fortsetzen. Die Psychologen der FU hatten die Polizeischüler in freiwilligen Einzelbefragungen zu dem Vorfall und zu ihren Wahrnehmungen befragt. Auch ihre grundsätzliche Einstellung zum Rechtsextremismus und Holocaust ist untersucht worden. Die Schüler gaben Äußerungen zu, dass sie als Vertreter einer späteren Generation in Medien teilweise immer noch für den Holocaust verantwortlich gemacht würden und dies als unangemessen empfänden. Damit sei aber nicht die mangelnde Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Thema gemeint. Bei der Meinung, Juden seien reiche Leute gewesen, handelt es sich nach Einschätzung der Experten nicht um die eigene Überzeugung der Schüler. Die Polizeischüler haben die Vermutung geäußert, dass diesem Vorurteil antisemitische Einstellungen zu Grunde liegen könnten. Die Polizeischüler wären für die Berliner Polizei untragbar gewesen, wenn die Untersuchung Anhaltspunkte für Antisemitismus ergeben hätte, betonte der Polizeipräsident von Berlin Dieter Glietsch. Die Polizeibeamten müssten aus tiefster Überzeugung gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eintreten. Durch solche überzogenen Reaktionen kann der deutsche Staat nur auf seine Beamten und zum Teil auf die deutsche Bevölkerung Einfluss nehmen. Wer in Deutschland den Holocaust leugnet, kann dafür bestraft werden. Doch wie ist es in der Welt? Im Juni 2006 stellte der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadineschad in einem deutschen Nachrichtenmagazin die Frage: Hat sich der Holocaust wirklich ereignet? 62 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist es bereits sehr schwer, verlässliche Informationen über die damaligen Zusammenhänge zu erhalten. Und es wird immer schwerer. Eine gesicherte Erkenntnisse ist, dass der Holocaust in den Jahren von 1942 bis 1945 war, also mitten im Zweiten Weltkrieg. Eine andere gesicherte Erkenntnis ist, dass das Dritte Reich Konzentrationslager unterhielt und dass in den Konzentrationslagern Menschen ums Leben gekommen sind. Dass in den Konzentrationslagern Leichen verbrannt wurden, ist auch eine gesicherte Erkenntnis, daher der Begriff Holocaust. Aber wie war die historische Entwicklung? Offenbar hatte der Nationalsozialismus es sich zur Aufgabe gemacht, den Einfluss des Judentums in Staat und Gesellschaft Deutschlands zurückzudrängen durch staatliche Repressalien. Das hatte zwangsläufig zur Folge, dass das Dritte Reich nach Beginn des Krieges nicht mit der Loyalität der Juden gegenüber dem Staat rechnen konnte. Alles, was danach an Unmenschlichkeit geschah, war hauptsächlich kriegsbedingt. Es war der totale Krieg. Die Welt wusste, dass es in Deutschland Konzentrationslager gab, in denen Menschen interniert waren, die als nicht loyal gegenüber dem deutschen Staat galten. Man wusste auch, dass Deutschland diese Menschen nicht ernähren konnte. Die Welt half aber nicht. Im totalen Krieg wurden Opfer auch in den Konzentrationslagern in Kauf genommen. Vermutlich wurde an Hilfe für die Internierten nicht einmal gedacht, weil zu befürchten gewesen wäre, dass die Nahrungsmittel nicht an die Internierten verteilt worden wären. Die Welt hat daraus gelernt. Auch heute finden Kriege statt. Auch heute werden im Krieg eigene Gegner der kriegführenden Parteien interniert. Aber heute bemüht man sich um Zugang zu den Lagern und um die Möglichkeit der Hilfe für die internierten, auch wenn oft der Verdacht geäußert wird, dass die Hilfe nur zum Teil bei denen ankommt, für die sie bestimmt ist. Es ist verständlich, dass junge Menschen sich dagegen wehren, wenn ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet wird. Wer einem anderen Menschen ein schlechtes Gewissern einredet, will den anderen Menschen beherrschen und ausnutzen. Das führt zwangsläufig zu Konflikten. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die Einwanderer lassen sich nicht so einfach ein schlechtes Gewissen einreden für frühere Ereignisse in Deutschland, an denen ihre Vorfahren nicht beteiligt waren. Im besten Fall sind sie gleichgültig und im schlimmsten Fall versorgen sie sich mit Informationen aus dem Ausland von denen, die den Holocaust bestreiten und als Propaganda bezeichnen. In Friedenszeiten hätte sich der Holocaust nicht ereignet. Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich zur Zeit im Kriegszustand mit Afghanistan. Sie hat dort Soldaten stationiert, die aus religiös motivierten Gründen von einem Teil der dortigen Bevölkerung abgelehnt werden. Bei uns in Deutschland führt das zur verstärkten Überwachung der Menschen, von denen man islamistisch motivierte Racheakte befürchtet. Im Falle eines offenen Krieges zwischen Deutschland und Afghanistan würden wieder Konzentrationslager errichtet und dort Islamisten interniert. Ein erneuter Holocaust ist viel näher als man denkt. Wie die Nachricht aus Berlin belegt, fürchtet der deutsche Staat das Image des reichen Juden. Im Zusammenhang mit den Polizeischülern bezeichnete man das sogar als Vorurteil vom reichen Juden. Das ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten, weil Vorurteil eine Negativmeinung ist. Jeder, ob Atheist, Christ, Moslem, Jude oder der Angehörige einer anderen Religionsgemeinschaft hat die Möglichkeit, sein Talent dazu einzusetzen um reich zu werden. Der deutsche Staat redet seinen Bürgern aber ein, dass so was nur den Juden nicht gelingt. Eine Mitschuld an dieser blödsinnigen Entwicklung trägt der Zentralrat der Juden. Im Mai 2000 hatte sich ein Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages mit der Parteispendenaffäre befasst. Ende 1983 hatte ein Transfer einer so genannten Wahlkampfrücklage der CDU in die Schweiz stattgefunden. Damals war Manfred Kanther Generalsekretär der CDU in Hessen. Es war eine Spende, die nicht im Rechenschaftsbericht der CDU auftauchen sollte. Später sind drei Beträge deklariert als Nachlass von Juden nach Deutschland an die CDU zurückgeflossen. Der Zentralrat der Juden sprach von Beleidigung. Ein Jude muss sich also beleidigt fühlen, wenn ihm nachgesagt wird, er habe an eine politische Partei in Deutschland Geld gespendet. Das ist doch Unsinn. Später hat Helmut Kohl Spenden gesammelt, um im Zusammenhang mit der Parteispendenaffäre verhängte Strafen zu bezahlen. Bis heute verschweigt er die Namen der Spender. |
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